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RISIKOFAKTOREN

Bei diesem Dokument handelt es sich um Finanzwerbung in Bezug auf The First Sentier China Strategy. Diese Informationen richten sich ausschließlich an professionelle Anleger innerhalb des EWR und andernorts, wo dies gesetzlich zulässig ist. Eine Anlage geht mit bestimmten Risiken einher, unter anderen mit den folgenden:

  • Der Wert von Anlagen und daraus erzielte Erträge können sowohl sinken als auch steigen und sind nicht garantiert. Anleger erhalten unter Umständen einen wesentlich geringeren als den ursprünglich investierten Betrag zurück
  • Währungsrisiko: Dieser Fond investiert in Vermögenswerte, welche in anderen Währungen notiert werden. Änderungen an Währungskursen wirken sich auf den Wert von Anlagen aus, die auf andere Währungen lauten. Entscheidungen von Regierungen zur Währungskontrolle könnten den Wert der Anlagen des Fonds beeinträchtigen und den Fonds veranlassen, die Rücknahme seiner Anteile aufzuschieben oder auszusetzen.
  • Länderrisiko / Spezifisches Regionenrisiko: Anlagen in einem einzelnen Land oder einer spezifischen Region können riskanter sein, als Anlagen in verschiedenen Ländern oder Regionen. Anlagen in einer höheren Anzahl von Ländern oder Regionen helfen, das Risiko zu streuen.
  • Risiko in Bezug auf den chinesischen Markt: Anlagen am chinesischen Markt gehen unter anderem mit rechtlichen, regulatorischen und wirtschaftlichen Risiken einher. Die Wertpapiermärkte in China können einer größeren Ungewissheit unterliegen als Anlagen in stärker entwickelten Ländern.
  • Konzentrationsrisiko: Anlagen in einer relativ geringen Anzahl von Unternehmen oder Ländern können riskanter sein als die Anlagen in einer größeren Anzahl von Unternehmen oder Ländern.
  • Risiken im Zusammenhang mit kleineren Unternehmen: Anlagen in kleineren Unternehmen können riskanter sein und schwieriger zu erwerben oder veräußern sein als Anlagen in größeren Unternehmen.

Weitere Angaben über die Unternehmen, die diese Informationen herausgeben, und die erwähnten Fonds entnehmen Sie bitte den Allgemeinen  Geschäftsbedingungen und dem Abschnitt „Wichtige Informationen“ weiter unten.

Eine vollständige Beschreibung der Bedingungen einer Anlage und ihrer Risiken entnehmen Sie bitte dem Prospekt und den Wesentlichen Informationen für den Anleger (KIID) für jeden Fonds.

Sollten Sie Zweifel über die Eignung unserer Fonds für Ihre Anlagebedürfnisse haben, wenden Sie sich bitte an einen Anlageberater.

China – Was kommt 2021?

Martin Lau ist nun seit mehr als 18 Jahren bei der Firma. Er kam 2002 als Director, Greater China Equities, zu FSSA Investment Managers. Er ist Lead-Manager mehrerer FSSA-Strategien wie der FSSA China Growth Strategy und der FSSA Asian Equity Plus Strategy, um nur ein paar zu nennen.

Diese Fragen und Antworten wurden von einem Live-Webcast übernommen, an dem Lau im Januar teilnahm.

Wie wird sich China 2021 entwickeln?

2021 wird ein Jahr der Erholung sein. Das ist angesichts des Konjunkturabschwungs im letzten Jahr nicht überraschend. Mit der schrittweisen Ausweitung der Impfkampagnen im Verlauf des Jahres wird sich die Wirtschaft unseren Erwartungen nach erholen, und zwar vor allem in Sektoren, die besonders hart getroffen wurden, wie die Reisebranche. In Hongkong ist der Reisesektor im letzten Jahr um 99,9 % eingebrochen, viel tiefer kann er also nicht mehr fallen.

Für den Gesamtmarkt erwarten wir dieses Jahr ein ausgewogeneres Wachstum, das auch zyklische Aktien und Aktien, deren Kurse letztes Jahr eingebrochen sind, mit einschließt. Mit der Konjunkturerholung werden Aktien in anderen Bereichen attraktiver, und nicht nur in ein paar Sektoren wie letztes Jahr, als ganz wenige Aktien den größten Teil der Renditen ausmachten. In den letzten zwei Monaten haben wir erste Anzeichen einer Veränderung gesehen; deswegen gehen wir davon aus, dass dieses Jahr anders sein wird.

Wir rechnen im Jahresverlauf zwar immer noch mit Auswirkungen des komplexen politischen Klimas, aber der neue US-Präsident Joe Biden ist berechenbarer als sein Vorgänger und wird voraussichtlich keine extremen Maßnahmen ergreifen. Allerdings wird Biden wohl nicht alle Executive Orders von Trump zurücknehmen, denn die Beziehung zwischen China und den USA ist ein heikles politisches Thema. Kein Politiker würde meiner Meinung nach in den ersten Tagen seiner Amtszeit voreilig radikale Änderungen der Außenpolitik vornehmen.

Im Team werden wir dieses Jahr einen vorsichtigeren Ansatz verfolgen. Das Jahr 2020 war dahingehend etwas ungewöhnlich, dass Anleger trotz der hohen Bewertungen sehr viel Vertrauen in den Markt hatten. Es wird interessant sein zu sehen, ob bei den Unternehmen, deren Kurse um das 80- bis 100-Fache gestiegen sind – meist neue Unternehmen –, die Gewinnmeldungen den Erwartungen in der Tat entsprechen. Wir rechnen nicht unbedingt damit, dass die Aktienkurse fallen, auch nicht an den chinesischen Märkten, aber die Renditen könnten unserer Ansicht nach niedriger als letztes Jahr ausfallen. Und als konservative Investoren müssen wir bei der Entscheidung, welche Aktien wir kaufen, vorsichtiger sein. 

Momentan herrscht eine globale Liquiditätsschwemme, die die Aktienkurse nach oben treibt und sie sehr teuer macht. Würden Sie sagen, dass die Anleihekurse attraktiver sind als die Aktienkurse?

Wenn wir uns die Renditen von US-Staatsanleihen anschauen, dann liegen diese derzeit bei rund 1 %. In Phasen, wenn man mit praktisch allem eine Rendite von 1 % erzielen kann, denkt man vielleicht, alles ist billig. Wenn Sie sich im Vergleich dazu Hongkonger Immobilien anschauen, würden Sie diese dann für teuer halten? Wenn die Einlagezinssätze bei 0,2 % liegen, ist ein Mietobjekt, das 2 % abwerfen kann, definitiv besser. Es kommt daher wirklich darauf an, wie sich die Zinssätze entwickeln.

Eins müssen Anleger beachten: Trotz der in diesem Jahr erwarteten Konjunkturerholung werden (im Gegensatz zu früheren Aufschwüngen) keine höheren Zinsen prognostiziert. Die Wirtschaft befindet sich nämlich nach wie vor in einer prekären Lage. Verglichen mit Anleihen bieten Aktien meiner Ansicht nach daher immer noch ein besseres Preis-Leistungs-Verhältnis. Die Rendite einer Anleihe von CK Hutchison Holdings (ein Blue-Chip-Unternehmen) beispielsweise liegt bei 1,6 bis 1,7 %, aber die Dividendenrendite beträgt mehr als 5 %.

Diese Grafik zeigt, wie man die Frage aus einer anderen Perspektive betrachten kann: Warum sind die Aktienkurse in einer Zeit ultraniedriger Zinsen derart gestiegen? Wir nennen das einen „akademischen“ Ansatz, der Trends aus mathematischer Sicht analysiert. Wenn wir von einer konstanten Risikoprämie von 5 % ausgehen, können wir anhand der verschiedenen Renditen 10-jähriger US-Staatsanleihen ein angemessenes Kurs-Gewinn-Verhältnis berechnen. Die hellgrüne Kurve stellt 2020 dar: Wenn die Rendite der 10-jährigen US-Staatsanleihe bei 1 % liegt und ein Unternehmen ein Wachstum von 4 % aufweist, dann kann es zu einem Kurs-Gewinn-Verhältnis von 50 notieren. Das mag sehr hoch klingen, aber bei einer Rendite der 10-jährigen Staatsanleihe von 1 % ist das natürlich nur ein hypothetisches Szenario.

Was sehen Sie als die langfristigen Vorteile von China?

Wie China gemessen an der Konkurrenz abschneidet

Quelle: Morgan Stanley, Stand 2019.

 

 

China ist nach wie vor ein attraktiver Produktionsstandort. Zu den wichtigsten Ereignissen des letzten Jahres gehörte die Fertigstellung der größten Tesla-Produktionsstätte in Shanghai, ein Projekt, das in weniger als einem Jahr abgeschlossen wurde. Fast ein Drittel der Tesla-Fahrzeuge wurden letztes Jahr im Shanghai-Werk produziert. Was dieses Ereignis so bedeutend macht, ist nicht die Tatsache, dass es um Tesla geht oder um den Markt für Elektrofahrzeuge, sondern dass man im Zusammenhang mit Chinas verarbeitendem Gewerbe in der Vergangenheit hauptsächlich an Schuhe und Textilen und in der letzten Zeit auch an iPhones dachte. Man erwartete nicht, dass in China Autos hergestellt und an den europäischen Markt exportiert würden oder dass eine Tesla-Fabrik von Grund auf in nur einem Jahr errichtet werden könnte.

Ein weiterer langfristiger Vorteil von China ist seine technische Wettbewerbsfähigkeit. Die Zeit, als China eine Quelle billiger Arbeitskräfte war, ist vorbei. Gleichzeitig verdient aber ein gut ausgebildeter chinesischer Ingenieur nur etwa die Hälfte oder zwei Drittel des Gehalts eines Ingenieurs in den USA. Folglich hat in einigen Sektoren der chinesischen Wirtschaft ein ziemlich rapides Wachstum eingesetzt, wie etwa in der Pharma-, Software-, Halbleiter- und Automobilbranche. Wenn wir uns anschauen, warum Huawei so erfolgreich war, dann liegt das im Wesentlichen daran, dass China seinen Produktionssektor hochgerüstet hat – ein wichtiges Ziel des aktuellen und des vorherigen Fünfjahresplans von Präsident Xi.

Was, glauben Sie, wird mit den Beziehungen zwischen China und den USA passieren und wie wird sich das auf die chinesische Wirtschaft auswirken?

Für das aktuelle politische Klima gibt es historische Beispiele: Diejenigen, die sich an die 1980er Jahre erinnern können, wissen, dass die USA und Japan damals in zahlreiche Handelsstreitigkeiten verwickelt waren. Die USA erhoben hohe Zölle auf japanische Automobilimporte, was der japanischen Autoindustrie einen deftigen Schlag versetzte. China befindet sich durch seinen allmählichen Aufstieg jetzt in einer ähnlichen Position, denn sein BIP entspricht ungefähr 70 % des US-BIPs. Die USA sind gemessen am BIP die größte Volkswirtschaft der Welt, was zu politischen und wirtschaftlichen Kämpfen mit ihren größten Rivalen geführt hat – damals war es Japan und jetzt ist es China. Um nicht überholt zu werden, verhängen die USA Sanktionen gegen Unternehmen wie Huawei, deren Anteil am 5G-Markt bei über 50 % liegt. Wir können daher ziemlich sicher davon ausgehen, dass die USA noch weitere Maßnahmen gegen China ergreifen werden.

Wenn wir uns jedoch die Auswirkungen von Handelssanktionen auf die japanische Wirtschaft Ende der 1980er und Anfang der 1990er Jahre anschauen, dann waren sie in mancher Hinsicht gut für die Wirtschaft. Toyota ist ein Paradebeispiel: Das Unternehmen ist nach wie vor einer der größten Autohersteller der Welt und produziert seine Autos sogar in den USA. Für seine globale Expansion hat das Unternehmen lokale Ressourcen genutzt und seinen Status als Branchenführer gehalten. Ich bin mir sicher, dass dies auch einigen chinesischen Unternehmen gelingen wird, die trotz der Aussicht auf Handelssanktionen stärker werden.

Gibt es langfristige Trends, auf die wir achten sollten?

Eine Reaktion auf die Probleme, die die Globalisierung verursacht hat, ist der Populismus, der uns heute bedroht. Sowohl in den USA als auch anderswo haben die Menschen heute eine andere Einstellung zur Globalisierung. Wir werden beobachten, wie Politiker darauf regieren, aber ich rechne nicht mit einschneidenden Veränderungen. Besonders besorgt bin ich über Ungleichheit, die sich durch die Pandemie noch verschlimmert hat. Als langfristig orientierte Investoren achten wir besonders darauf, wie Regierungen in den kommenden 5 bis 10 Jahren auf dieses Problem reagieren.

In ihrem aktuellen Fünfjahresplan (Nummer 14) kündigte die chinesische Regierung ihre Absicht an, die Anfälligkeit und Abhängigkeit des Landes von der Weltwirtschaft zu reduzieren, Autonomie zu erzielen und den Binnenkonsum anzukurbeln. Zudem unterstützt die Regierung den Kauf von Haushaltsgeräten und Autos mit Zuschüssen. Dieser Trend kann unseren Erwartungen zufolge noch 5 bis 10 Jahre anhalten. Mit zunehmender Entwicklung der chinesischen Wirtschaft und steigenden Einkommen werden die Menschen darüber nachzudenken beginnen, wie sie ihre Lebensqualität verbessern können. Daher wiesen Sektoren wie Konsumausgaben, Bildung und Tourismus schon vor der Pandemie ein deutliches Wachstumspotenzial auf.

Dementsprechend rechnen wir auch damit, dass die durchschnittlichen Endverbraucherpreise steigen. In China ist das Bier so billig wie kaum anderswo und in der Vergangenheit kaufte niemand Instant-Nudeln, die mehr als 1 RMB kosteten. In den letzten drei Jahren konnten wir jedoch einen interessanten Trend beobachten: das Entstehen eines Markts für hochwertige Produkte. Craft-Bier wird mittlerweile für 10 oder sogar 20 RMB verkauft. Früher kostete ein Reiskocher mehrere Hundert RMB, aber seit der Einführung von Smart-Technologie kosten manche Smart-Geräte jetzt weitaus mehr. Wir sind überzeugt, dass dieser Trend direkte Auswirkungen auf die Unternehmensgewinne haben und die Renditen für Aktionäre steigern könnte.

Ein anderer Trend, den wir erkennen, ist die zunehmende Popularität einheimischer Marken. Wenn sich der Lebensstandard und die Einkommen jüngerer Generationen verbessern, wird deren Vertrauen in chinesische Marken zunehmen. Das spiegelt sich jetzt bereits im Erfolg einheimischer Sportmarken wie Li-Ning und Anta oder der Kosmetikmarken Perfect Diary und Pechoin wider. Dieser Trend wird unserer Ansicht nach anhalten und es wird mehr einheimische Marken wie Huawei und Xiaomi geben.

Hinzu kommt, dass jedes Jahr jetzt fast 600.000 chinesische Studienabsolventinnen und -absolventen von ausländischen Universitäten nach China zurückkehren. An den Werdegängen von Führungskräften in den Chefetagen börsennotierter chinesischer Unternehmen erkennt man, dass viele von ihnen im Ausland gearbeitet oder studiert haben und dann nach China zurückgekehrt sind, um eigene Unternehmen zu gründen. Wir gehen davon aus, dass dieser Trend Chinas technologische Kapazität stärken wird.

Huaweis F&E hat sich verdreifacht und entspricht nun der globalen Konkurrenz

Quelle: National Bureau of Statistics, Five IP Offices, Wind, FactSet, Stand 30. Juni 2020

 

 

Die F&E-Ausgaben chinesischer Technologieunternehmen sind mit den Jahren gestiegen und entsprechen immer mehr den Ausgaben von Unternehmen wie Apple und Samsung. Natürlich werden nicht alle F&E-Projekte erfolgreich sein, aber aus der Sicht eines Investors ist es interessant zu sehen, wo der Fokus liegt und welche Wachstumschancen daraus entstehen.

Wir sind in mehrere chinesische Technologieunternehmen investiert, aber unsere Technologieinvestments beschränken sich nicht nur auf Internetunternehmen. ich gehe nämlich davon aus, dass es in den kommenden Jahren Einsatzmöglichkeiten für neue Technologien in anderen Sektoren gibt, wie etwa dem Einzelhandel und der Lebensmittelbranche. Unternehmen werden diese neuen Technologien nutzen, um Kosten zu reduzieren, und die Definition, was zum Technologiesektor gehört, wird immer breiter werden.

Das Jahr 2020 war außergewöhnlich und Marktschwankungen haben Investoren eine Menge Unsicherheit beschert. Was kann man daraus lernen?

Ende des letzten Jahres besprachen wir als Team während eines virtuellen Offsite-Meetings die Entscheidungen, die wir im Jahresverlauf getroffen hatten, und kamen zu dem Schluss, dass eine Entscheidung richtig und eine falsch war.

Als sich der Aktienmarkt im März und April des letzten Jahres im Panikmodus befand, sagten alle, die Wirtschaft leide unter einem vorher nie dagewesenen Schock und die Situation würde nur noch schlimmer werden. Wenn es heute 100 Fälle gab, könnten es morgen schon 1000 Fälle sein.

Wir beschlossen, das Jahr bei unseren Unternehmensanalysen auszuschließen, denn wir wussten, dass die Gewinne auf jeden Fall schlecht sein würden. Stattdessen konzentrierten wir uns auf Unternehmen, in die sich ein Investment bis 2025 lohnen würde und die dank starker Bilanzen auch dann noch überleben würden, wenn andere Unternehmen schon insolvent sind. Wir identifizierten außerdem Unternehmen, die wir für deutlich unterbewertet hielten, und investierten in diese Unternehmen, solange die Kurse noch niedrig waren.

Statt unseres Fokus auf Bewertungen und unserer Bemühungen, unterbewertete Unternehmen zu finden, hätten wir im Rückblick jedoch vielleicht in Wachstumsaktien wie Internetunternehmen und Hersteller von Elektroautos investieren sollen, denn sie haben die Erwartungen übertroffen. Es ist immer einfacher, auf vergangene Ereignisse zurückblicken, man muss jedoch bedenken, dass wir konservative Investoren sind.

Wachstumsaktien erzielten letztes Jahr in der Tat eine Outperformance. Mit der Ankündigung neuer Maßnahmen wie Antimonopolregeln und mehr Regulierung für Online-Finanzdienstleistungen zielte die Regierung jedoch auf Technologieriesen ab. Welche Auswirkungen wird das auf das Portfolio haben?

Wir hatten zwar mit mehr Regulierung gerechnet, allerdings nicht mit derart strengen Maßnahmen. China ist nicht das einzige Land, in dem es mehr Regulierung gibt. Selbst Technologieriesen wie Facebook und Google geraten alle ein bis zwei Jahre ins Visier der Aufsichtsbehörden und müssen bei Anhörungen aussagen. In den Augen vieler Regierungen ist das Internet zu einem einflussreichen Werkzeug geworden, was besonders die Ereignisse in den USA belegen. Ein einziger Kommentar eines Users kann schon weitreichende Auswirkungen haben. Das bereitet Regierungen Sorge, vor allem in China, wo die Regierung vielleicht eher geneigt ist, aufsichtsrechtliche Kontrollen einzuführen.

Wenn wir uns den E-Commerce-Sektor anschauen, ist es angesichts des intensiven Wettbewerbs unwahrscheinlich, dass ein Unternehmen zum Monopolisten wird. In der Branche gibt es zahlreiche Unternehmen – Alibaba, JD.com, Pinduoduo –, man kann also nicht von einem Monopol sprechen. Nach dem letzten Jahr werden einige Internetunternehmen jedoch vielleicht eine vorsichtigere Wachstumsstrategie verfolgen. Meiner Ansicht nach könnte das für die Gewinne vorteilhafter sein, denn Unternehmen müssten nicht mehr massiv investieren, um zu expandieren oder neue Nutzer anzulocken.

Was halten Sie vom Elektrofahrzeugsektor? Viele prognostizieren, dass der Sektor dasselbe Wachstum erleben wird wie der Smartphone-Sektor vor 10 Jahren.

Wir haben sowohl den Elektrofahrzeugsektor als auch Softwaredienstleistungen und Cloud-Computing beobachtet. Als langfristig orientierte Investoren müssen wir jedoch entscheiden, ob die Branche so vielversprechend ist, wie die Leute denken, und ob die Unternehmen einen „Economic Moat“, also einen wirtschaftlichen Wallgraben, aufgebaut haben.

Die Smartphone-Branche beispielsweise erlebte in der Vergangenheit ein rapides Wachstum, doch Unternehmen wie Nokia und Motorola, die Handys der älteren Generation hergestellt haben, sind irgendwann verschwunden.

In Zukunft könnten Halbleiterchips und Kameralinsen die wichtigste Rolle im Smartphone-Sektor spielen. Im Elektrofahrzeugsektor könnten des E-Auto-Batterien und Glas sein, die wir auch im Auge behalten. Aus derselben Perspektive beurteilen wir die Solarstrombranche – allerdings befürchten wir, dass es ein Überangebot geben könnte, wenn alle anfangen, Solarmodule herzustellen.

Die Aktien von E-Auto-Herstellern sind über die Jahre vielleicht um das 11-Fache gestiegen, aber wir müssen einen langfristigen Ansatz verfolgen und untersuchen, von welcher Art von Wachstum diese Unternehmen profitieren werden. China produzierte letztes Jahr beispielsweise 1,5 Millionen neue Elektrofahrzeuge und die Regierung hat angekündigt, dass bis 2025 oder 2030 20 % der Fahrzeuge in China elektrisch betrieben sein werden. Wir sind hinsichtlich dieser Prognosen sehr zuversichtlich, dennoch stellt sich die Frage: Heißt das wirklich, dass alle ihre Renditen um das 20-Fache steigern können?

Wenn der Markt auf ein bestimmtes Thema fokussiert ist – wir nennen das einen thematischen Markt –, müssen wir vorsichtig sein, über den Tellerrand hinausschauen und eine Herdenmentalität vermeiden.

Das Portfolio war nie besonders hoch in Alibaba investiert. Diese Position wurde jedoch zuletzt aufgestockt. Welcher Grund steckt hinter dieser Änderung?

Wir hatten nie Zweifel am Online-Trend. Der Online-Trend war in den letzten 10 Jahren riesig und Unternehmen wie Tencent gehörten immer zu unseren größten Positionen. Tencent ging 2004 an die Börse und wir sind seit 2005 Aktionäre.

Mit Alibaba ist es etwas komplizierter, weil das Unternehmen viel später an die Börse ging und zu dem Zeitpunkt schon ein großes Unternehmen war. Schon seit einiger Zeit – nicht erst seit letztem Jahr – gibt es Kontroversen um das Unternehmen. Wir waren immer der Meinung, dass Alibaba ein hochwertiges Unternehmen mit sehr guter Philosophie ist, was sein 80%iger Marktanteil bewies. In den letzten Jahren gab es jedoch auch Anlass zur Sorge. Konkurrenten wie Pinduoduo und JD.com beispielsweise sorgten dafür, dass der Marktanteil von Alibaba von 80 % auf 65 % fiel. Von den aufsichtsrechtlichen Problemen ganz zu schweigen.

Dadurch war die Bewertung in der letzten Zeit jedoch attraktiver und wir waren der Meinung, dass dies eine gute Gelegenheit bot, unsere Positionen aufzustocken.

Die USA haben mehrere chinesische Unternehmen auf ihre Schwarze Liste gesetzt. Wir sind davon zwar vergleichsweise wenig betroffen, aber wie werden wir dennoch mit diesen Unternehmen umgehen?

Ich glaube, hier gibt es zwei wichtige Punkte zu beachten. Man kann sich die Fundamentaldaten anschauen, aber man muss auch berücksichtigen, was sich in der Realwirtschaft abspielt. Wenn man sich die Fundamentaldaten anschaut, dürften Sanktionen theoretisch keine schwerwiegenden langfristigen Auswirkungen auf ein Unternehmen haben. Der langfristige Wert eines chinesischen Unternehmens hängt nicht direkt davon ab, ob es US-Investoren hat. Wenn das Unternehmen natürlich einen Großteil seiner Geschäfte in den USA tätig, dann ist das eine andere Sache.

Die einzigen Unternehmen, in die wir wirklich investieren, sind auf den Binnenmarkt fokussierte chinesische Unternehmen. Als die Sanktionen verhängt wurden und die Aktienkurse fielen, bot dies tatsächlich die Gelegenheit, unsere Positionen aufzustocken. Als der Aktienkurs der China National Offshore Oil Corporation am niedrigsten war, betrug die Dividendenrendite 8 %. Die Dividendenrendite von China Mobile stieg bis auf 7,8 %. In mancher Hinsicht waren diese Aktien ausgezeichnete Kaufgelegenheiten.

In Wirklichkeit gibt es jedoch eine Menge Investoren, besonders Fondsmanager und institutionelle Investoren, die Schwierigkeiten damit haben, Positionen in diesen Unternehmen zu erhöhen, wenn die Aktienkurse deutlich einbrechen. Wahrscheinlich würden ausländische Investoren, US-Investoren, US-Depotbanken, US-Aufsichtsbehörden und ausländische Fondsplattformen diese Positionen nämlich beanstanden und Kunden würden viele Fragen stellen.

Wie entscheiden Sie, welche Unternehmen Potenzial aufweisen und ob Bewertungen angemessen sind?

Zunächst einmal: Bewertungen sind häufig teuer – das sieht man an Unternehmen, die ein Kurs/Gewinn-Verhältnis (KGV) von 20, 30 oder mehr haben.

Theoretisch haben bekannte Marken hohe Bewertungen, während Vertragshersteller, die für andere produzieren, billiger sein sollten. Die Bewertung von Nike sollte beispielsweise höher sein als die Bewertung von Yue Yuen, weil Yue Yuen nur ein Vertragshersteller ist. Mit anderen Worten: Für Marken mit hohem Marktanteil wird eine Prämie gezahlt. Wenn wir uns die Sportbekleidungsbranche anschauen, haben nicht chinesische Unternehmen die Nase vorn, sondern Nike oder Adidas. Selbst wenn diese chinesischen Unternehmen ihren Marktanteil steigern, haben die größeren Unternehmen immer noch ein höheres KGV.

Wir investieren in der Regel nicht in Verbrauchermarken mit sehr hohem KGV. Wenn wir uns unsere 10 größten Positionen anschauen, handelt es sich meist um verbraucherorientierte Unternehmen, die wir bereits seit rund zehn Jahren halten. Das KGV dieser Unternehmen liegt bei etwa 20 – sie sind zuletzt teurer geworden. In der Vergangenheit lag ihr KGV nur bei rund 10. Das bedeutet jedoch nicht, dass sie schlechter als die teureren Unternehmen sind. Unser Team vergleicht Bewertungen – wir nennen das „bewertungsbewusst“. Wir schauen nicht gezielt nach billigen Unternehmen, aber aus Erfahrung weiß ich, dass Unternehmen mit ungewöhnlich hohen Bewertungen sich eventuell nicht so gut entwickeln wie erwartet.

Der Markt für chinesische A-Shares erzielte im letzten Jahr eine Outperformance. Werden Sie in Anbetracht dessen den Anteil von A-Shares in Ihrem Portfolio erhöhen?

Hier muss man sowohl kurz- als auch langfristige Gesichtspunkte berücksichtigen. Wenn wir uns unsere China-Strategien anschauen, machen A-Shares rund 35 bis 50 % des Portfolios aus. Dieser Anteil ist im letzten Jahrzehnt stetig gestiegen. Vor 10 Jahren lag er vielleicht nur bei 5 %. Dafür gibt es einen einfachen Grund. Der A-Shares-Markt ist riesig. Wenn wir entscheiden, wie viel wir investieren, berücksichtigen wir neben der Bewertung eines Unternehmens auch, wie viel Vertrauen wir in das Unternehmen haben. Am A-Shares-Markt gibt es viele Unternehmen, aber nicht alle davon sind hochwertige Unternehmen. Manche davon verschwinden nach ein paar Jahren vom Radar. Wenn man sich nur den Börsenwert anschaut und alle anderen Aspekte ignoriert, müsste der A-Shares-Markt ca. 50 bis 60 % unseres Portfolios ausmachen, aber leider erfüllen nicht alle Unternehmen unsere Anforderungen.

Gibt es in den nächsten 6 bis 12 Monaten irgendwelche Risiken, die man beachten sollte, wenn man an den Börsen in China und Hongkong investiert? Wir denken dabei besonders an die massiven Kapitalzuflüsse aus China in der letzten Zeit.

Ich beobachte den chinesischen Markt bereits seit zwanzig oder dreißig Jahren. Nach meiner Erfahrung ist der beste Zeitpunkt zu investieren dann, wenn alle anderen pessimistisch über den Markt denken. Vor etwa drei Jahren waren viele in der Tat über eine harte Landung der Wirtschaft, eine Immobilienblase, faule Kredite, Zombie-Unternehmen und ein Überangebot besorgt und daher nicht sehr optimistisch im Hinblick auf den A-Shares-Markt. Dennoch bin ich der Meinung, dass China ein riesiger Markt mit riesigem Potenzial ist. Immer mal wieder wird behauptet, die chinesische Wirtschaft sei in herausragendem oder furchtbarem Zustand. Ich bin eher Optimist – das heißt nicht, dass ich extrem bullisch bin, mit einer Blase rechne ich aber auch nicht.

In den letzten Monaten wurde scharenweise in Börsenneulinge investiert. Nach dem Börsendebut notieren allerdings 90 % der in China gelisteten Unternehmen unter ihrem Startkurs. Warum ist das so? Warum würde ein hochwertiges Unternehmen so lange warten und erst heute an die Börse gehen? Ist der heutige Markt so attraktiv, dass alle Unternehmen an die Börse gehen wollen?

Ich bin mir sicher, dass unter den Börsenneulingen auch einige hochwertige Unternehmen sind, aber wir bevorzugen einen vorsichtigen Ansatz. Das heißt nicht, dass wir bei diesen Unternehmen kein Potenzial erkennen. Wir vergleichen es eher mit dem Kennenlernen neuer Freunde – es dauert eine Weile, bis man nach und nach mehr über sie erfährt. Das Gleiche gilt für Unternehmen, die neu an der Börse sind: Ein gewisses Risiko besteht.

Darüber hinaus fließt momentan viel Kapital an die Märkte, was Vor- und Nachteile hat. Das Gute daran ist, dass die Kurse gestiegen sind und Unternehmen sich einfacher finanzieren können. Zu viel Kapital kann jedoch zu einem Überangebot führen. Auch die Renditen in der Branche werden nach unten gedrückt. In der Elektrofahrzeugbranche beispielsweise sammeln alle Kapital ein. Was können Unternehmen jedoch mit all diesen Kapitalzuflüssen tun? Sie konkurrieren einfach nur miteinander, um ihre Produktion zu expandieren. Internetunternehmen würden riesige Mengen investieren, um neue Nutzer zu gewinnen. Genauso verhält es sich auch in der Cloud-Computing-Branche und im Bildungsbereich – alle sammeln viel Kapital ein. Aus dieser Perspektive betrachtet können riesige Mengen an Kapital nachteilig sein. Wenn Kapital knapp ist, muss jeder seine Kapazität zurückfahren und die Preise steigen. Wenn zu viel Kapital vorhanden ist, geschieht das Gegenteil, darüber spricht im Moment natürlich niemand. Das ist jedoch etwas, was man in den nächsten ein bis zwei Jahren beachten sollte.

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Wichtige Informationen

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