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RISIKOFAKTOREN

Bei diesem Dokument handelt es sich um Finanzwerbung in Bezug auf The First Sentier Japan Strategy. Diese Informationen richten sich ausschließlich an professionelle Anleger innerhalb des EWR und andernorts, wo dies gesetzlich zulässig ist. Eine Anlage geht mit bestimmten Risiken einher, unter anderen mit den folgenden:

  • Der Wert von Anlagen und daraus erzielte Erträge können sowohl sinken als auch steigen und sind nicht garantiert. Anleger erhalten unter Umständen einen wesentlich geringeren als den ursprünglich investierten Betrag zurück.
  • Währungsrisiko: Dieser Fond investiert in Vermögenswerte, welche in anderen Währungen notiert werden. Änderungen an Währungskursen wirken sich auf den Wert von Anlagen aus, die auf andere Währungen lauten. Entscheidungen von Regierungen zur Währungskontrolle könnten den Wert der Anlagen des Fonds beeinträchtigen und den Fonds veranlassen, die Rücknahme seiner Anteile aufzuschieben oder auszusetzen.
  • Schwellenländerrisiko: Die Märkte der Schwellenländer bieten unter Umständen nicht das gleiche Maß an Anlegerschutz als ein Markt in einem Industrieland und können anfälliger für wirtschaftliche oder politische Ereignisse sein. Des Weiteren könne sie mit höheren Risiken einhergehen wie die Liquidität, die Zugriffsfähigkeit oder Bewertungsmöglichkeitals Anlagen an Märkten von Industrieländern. 

Weitere Angaben über die Unternehmen, die diese Informationen herausgeben, und die erwähnten Fonds entnehmen Sie bitte den Allgemeinen Geschäftsbedingungen und dem Abschnitt „Wichtige Informationen“ weiter unten.

Eine vollständige Beschreibung der Bedingungen einer Anlage und ihrer Risiken entnehmen Sie bitte dem Prospekt und den Wesentlichen Informationen für den Anleger (KIID) für jeden Fonds.

Sollten Sie Zweifel über die Eignung unserer Fonds für Ihre Anlagebedürfnisse haben, wenden Sie sich bitte an einen Anlageberater.

Mit Automatisierung und Technologiediensten die Probleme einer alternden Bevölkerung lösen

Mit einer der ältesten Bevölkerungen der Welt bereitet sich Japan schon seit einiger Zeit auf eine Zukunft mit weniger Erwerbspersonen und mehr Ruheständlern vor. Dank kontinuierlicher technologischer Fortschritte entstehen immer mehr Möglichkeiten, um Prozesse zu automatisieren, die Produktivität zu steigern und Humankapital für anspruchsvollere Tätigkeiten freizusetzen.

Der Einsatz von Roboter- und Automatisierungssystemen ist in den letzten Jahren rasant gestiegen. Dank kontinuierlicher technologischer Fortschritte entstehen immer mehr Möglichkeiten, um Prozesse zu automatisieren, die Produktivität zu steigern und Humankapital für anspruchsvollere Tätigkeiten freizusetzen. Roboter werden nicht mehr nur im verarbeitenden Gewerbe eingesetzt; wir finden sie im Gesundheitswesen, in der Agrarindustrie, dem Logistiksektor und dem Einzelhandel, um nur einige zu nennen.

Japan hat eine Vorreiterrolle am Markt für Robotertechnik. Mit einer der ältesten Bevölkerungen der Welt (gemessen am Anteil der Menschen ab 65) bereitet sich Japan schon seit einiger Zeit auf eine Zukunft mit weniger Erwerbspersonen und mehr Ruheständlern vor. Japanische Unternehmen stellen heute mehr als 50 % aller Industrieroboter und computergesteuerten Systeme weltweit her.

Unternehmen wie Keyence und SMC Corp stehen dank hoher Rentabilität, herausragendem ROIC und gesunden Bilanzen an der Spitze der Automatisierungsbranche. Keyence stellt Sensoren, Beschriftungslaser und Bildverarbeitungssysteme her, während SMC Corp der weltweit größte Hersteller von Pneumatikkomponenten ist. In den vergangenen 10 Jahren erzielten Keyence und SMC Corp eine Gesamtrendite (CAGR) von 23 % bzw. 15 %.

Auch das Tempo digitaler Transformationsprojekte und somit der Einsatz von Technologie zur Verbesserung der Effizienz am Arbeitsplatz ziehen in Japan langsam an. Rakus beispielsweise bietet Cloud-basierte Dienste wie Ausgabenverwaltungssoftware für kleine und mittelständische Unternehmen (KMU) an, mit der Mitarbeitende enorm viel Zeit und Arbeitskosten einsparen können. Zusätzlich kann man auf die Softwaresuite des Unternehmens überall und jederzeit zugreifen, was gerade während einer Gesundheitspandemie nützlich ist, wenn die Menschen von zu Hause aus arbeiten.

Bengo4.com, der Betreiber einer Online-Plattform, über die japanische Verbraucher Rechtsberatung von zugelassenen Anwälten einholen können, ist der größte Anbieter von Cloud-basierter Vertragssoftware in Japan. Sein E-Signatur-Dienst CloudSign hat einen Marktanteil von mehr als 80 % und verzeichnete 2020 einen 2,6-fachen Umsatzanstieg gegenüber dem Vorjahr, weil so viele Menschen im Homeoffice arbeiteten.

Der IT-Dienstleister Shift indes möchte die japanische IT-Branche revolutionieren und die in Japan vorherrschende ineffiziente Struktur verflochtener Subunternehmen abschaffen. Da in den IT-Abteilungen japanischer Unternehmen häufig kompetente Ingenieure fehlen, wird der gesamte Prozess an externe Systemintegratoren und IT-Berater delegiert, die das Kernsystem kontrollieren und durch teure langfristige Verträge an untergeordnete Anbieter gebunden sind. Durch seine Softwaretests baut Shift seit 2014 vertrauensvolle Beziehungen zu Kunden auf und kann Unternehmensleitungen dabei helfen, die Verwaltung von Technologieprojekten durch die Beauftragung getrennter Anbieter für Planung, Entwicklung und Qualitätssicherung zu verbessern.

Angesichts von Bedenken über ein langsameres Wirtschaftswachstum und die schwache Arbeitsproduktivität sind wir der Ansicht, dass Automatisierungsunternehmen und IT-Dienstleister, die diese Probleme schonungslos angehen, gute Investmentgelegenheiten mit nachhaltigem Renditepotenzial bieten. Zudem beschränken sich die mit einer alternden Bevölkerung verbundenen Herausforderungen nicht nur auf Japan – auf der ganzen Welt sind Regierungen mit ähnlichen Problemen konfrontiert, was zu steigenden Investitionen in Forschung und Entwicklung (F+E) im Bereich Robotertechnik und Technologie führt. Japans Erfahrung auf diesem Gebiet könnte sich in anderen Ländern zukünftig als nützlich erweisen, in denen Unternehmen daran arbeiten, Prozesse zu automatisieren und arbeitsintensive Funktionen durch Maschinen zu ersetzen.

Quelle: CLSA, Unternehmensinterviews, International Finance, Mordor Intelligence. Aus den Geschäftsberichten von Unternehmen und ähnlichen Berichten für Anleger entnommene Unternehmensdaten. Finanzkennzahlen und Bewertungen stammen von FactSet und Bloomberg. Stand Ende September 2021, sofern nichts anderes angegeben ist. Hinweis: Der Verweis auf bestimmte Wertpapiere (falls vorhanden) dient nur der Veranschaulichung und ist nicht als Empfehlung zum Kauf oder Verkauf derselben zu verstehen. Alle hier erwähnten Wertpapiere können zu einem bestimmten Zeitpunkt Teil der Bestände der Portfolios von FSSA Investment Managers sein oder auch nicht, und die Bestände können sich im Laufe der Zeit ändern.

Aktuelle Einblicke

In unserem letzten Kundenupdate im Februar 2021 sprachen wir über die Gründe, warum wir der Versuchung widerstehen, auf rein zyklische und sogenannte Value- oder Substanzaktien umzusteigen1 – obwohl wir mit einer Sektorrotation am Markt gerechnet hatten (der TOPIX erreichte dann im März 2021 sein Hoch).
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  • 16 Minuten